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Im Süden der Insel Teneriffa befindet sich die Gemeinde Arona mit einer vielseitigen Landschaft, die von den Bergen bis zur Küste reicht. Arona öffnet sich dem Atlantik mit einem Küstenstreifen von 13 km Länge von der Costa del Silencio bis zur Playa de las Américas. Eine abwechslungsreiche Küste mit Sand- oder Kieselstränden, Steilküsten, Teichen und Buchten, die den Besucher in ein Meer von Sinneseindrücken eintauchen lässt.


Die Kanarische Strömung trägt dazu bei, dass Arona angenehme Luft- und Wassertemperaturen besitzt, die das ganze Jahr über zum Baden im Meer einladen.


Ausflugsziele

Das Naturschutzgebiet Montaña de Guaza ist eines der besten Beispiele für einen aus Ergussgestein entstandenen Vulkandom mit Stoßkuppe. Ein vulkanisches Gebilde von beachtlichen Ausmaßen, dessen Lavaströme mit sehr zähflüssigem (saurem) Magma nur kurze Strecken zurücklegen konnten, bevor sie erstarrten.


Das Gebiet um Roque de Lama hingegen ist ein Vulkandom mit Tiefengestein, das sich unter der Oberfläche gebildet hat und durch Erosion freigelegt wurde. Es handelt sich hierbei um das größte vulkanische Gebilde Teneriffas. Hier findet man interessante botanische Endemiten.


Von dem Aussichtspunkt Mirador de La Centinela aus erhält man einen weiten Blick auf das Tal Valle de San Lorenzo und über einen großen Ausschnitt dieses Teils der Insel.


Der Küstenabschnitt bewahrt noch Stellen von besonderem Interesse, obwohl dem Bebauungsprozess leider u.a. die Salzgruben von El Guincho zum Opfer gefallen sind.


Die Stadt Arona bietet ein architektonisch komplexes und höchst interessantes Bild. Die verschiedenartigen Beispiele der volkstümlichen Architektur sind hier in großer Zahl vertreten und bilden einen wichtigen kulturellen Referenzpunkt.


Die Pfarrkirche zeigt einige Bildschnitzerwerke wie z.B. die Virgen de la Concepción (Jungfrau der Empfängnis) von Francisco García Medina (1739) sowie die Schnitzfigur eines San José (Heiliger Joseph). Das am meisten verehrte Bild ist der nach kanarischer Schule gearbeitete Cristo de la Salud (Christus der Gesundheit). Das größte Altarbild, eine lokale Holzarbeit, wurde aus dem Kloster San Francisco in Adeje hierher gebracht. (Cuscoy, El libro de Tenerife, 1962).


Der Parque Central de Arona, der im Jahr 2004 eröffnet wurde, ist mit einer Fläche von ca. 4 Ha die größte Grünanlage der Stadt. Von Architekten und Biologen entworfen, besitzt er eine Sammlung von tropischen Palmen und einen felsigen Bereich, der die heimische Flora der Region bewahrt.


Beobachtung von Walen

In den Gewässern des Ozeans, die die Küsten von Arona umspülen, leben 26 von den 80 Walarten, die es auf der Welt gibt. Es ist der einzige Ort Spaniens, an dem häufig Wale (sowohl tropische als auch ozeanische Arten) sowie der Atlantische Fleckendelphin beobachtet werden können.

Arona, Sonne und Meer das ganze Jahr Mare Nostrum Resort — Playa de las Américas — Tenerife